CD-Rezension / Review / Kritik

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the flood in love or despair

The Flood
„In Love Or Despair”
(Danse Macabre/Alive)
Ein einziges kleines Manko hatte die ansonsten grandiose, im Alleingang entstandene und im Eigenvertrieb erhältliche EP „Something In The Way“ - produktionstechnisch wäre mehr möglich gewesen, was aber der Freude an der gelungenen Verschmelzung von Mensch, Maschine, Emotionalität keinen Abbruch tat. Das nun vorliegende Debütalbum „In Love Or Despair“ von Markus Hof, der sich hinter The Flood verbirgt, ist deutlich druckvoller und vielschichtiger produziert, die Klänge exakter differenziert, die Stücke bei weitem besser auf den Punkt gebracht. „Never Wanted“, eines der Highlights der EP, ist atmosphärischer geworden, die Dramatik der Ursprungsversion ist hochmelodiöser und emotionaler Poppigkeit gewichen. Selbst der Ohrwurm „High Above“ ist noch knackiger geworden. Um wie viel besser produziert wurde, zeigt sich verstärkt in leicht experimentellen Songs wie „Sunset“ und vor allem „Second Guest“, die bei all ihrer Vielschichtigkeit dennoch glasklar klingen. Der größte Pluspunkt ist und bleibt aber immer noch die warme, emotionale Stimme von Markus Hof, die sofort hängenbleibt und deren Präsenz dem Werk zusätzliche Tiefe verleiht. Dark-Electro-Pop der Spitzenklasse!
Karin Hoog

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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