CD-Rezension / Review / Kritik

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deadcibel globalized

[de:ad:cibel]
„Globalized“
(Echozone/Bob Media/Soulfood)
Deadcibel machen ihrem Namen auf „Globalized“, ihrem zweiten Album, alle Ehre und scheinen dabei nur eines im Sinn zu haben: den kollektiven Hörsturz. Versteht sich schließlich von selbst, dass man den Sound von Daniel Galda und Armin Kuester nicht auf Zimmerlautstärke begrenzen mag. Das gilt zum Beispiel für „Vanitas“, das es vorab als Single gab. Eine eiskalte Electro-Nummer in feinster Oldschoolmanier. „Solar Plexus“ hat dann schon fast Anleihen in Richtung Synthpop, zumindest im Chorus. Ja, das hat was. Streckenweise klingen [de:ad:cibel], die deutsche sowie englische Texte musikalisch verwerten, ein wenig nach Grendel, dann wieder ein bisschen wie Funker Vogt. „Globalized“ ist eindeutig ein clubtaugliches Album, mit dem [de:ad:cibel] das Rad zwar nicht neu erfinden, aber wer braucht schon dauernd neue Räder?
Maria Madaffari

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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