CD-Rezension / Review / Kritik

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dreams divide tears from the night sky

Dreams Divide
„Tears From The Night Sky“
(Juggernaut Media/Import)
Auch wenn der Albumtitel eine hohe Dosis Melancholie vermuten lässt, „Tears From The Night Sky“ ist alles andere als eine Ode an die Schwermütigkeit. Das wird eigentlich schon bei einem Blick auf das Frontcover des Albums deutlich. Hier wird nämlich auf das kultige Videogame Space Invaders angespielt. „Tears From The Night Sky“ manifestiert vor allem die lustige Seite der britischen Band. Das heißt jedoch nicht, dass Dreams Divide nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit bei der Sache sind. David Crout und Gem Davidsons neues Album klingt ganz sicher sehr poppig, teilweise fast schon nach Mainstream. So zum Beispiel der Titeltrack. Eine Spur eckiger und kantiger sind dagegen „Trashed“ sowie „The Home Coming“. Mit „Heaven Comes To Get You“ präsentieren Dreams Divide ein gesetzteres Stück, das durch weibliche Gesangsparts veredelt wird. Dazwischen ist Platz für einige weitere tanzbare Songs. Die haben so fetzige Namen wie „Skydive“, „Alpha Male“ oder „Filth“. Stellenweise erinnern Dreams Divide auf „Tears Form The Night Sky“ an Colony 5 und Roxette, ziehen jedoch strickt ihr eigenes Ding durch. Es gibt hier also wirklich keinen Grund zum Traurigsein.
Maria Madaffari

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

Wednesday the 16th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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