CD-Rezension / Review / Kritik

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avarice in audio apollo  dionysus

Avarice In Audio
„Apollo & Dionysus“
(Alfa Matrix/Soulfood)
Im Gothic Metal ein seit Jahren, Jahrzehnten bekanntes Stilelement ist dieser Wechsel zwischen groben männlichen und melodischen weiblichen Vocals. Aber auch im Bereich Darkwave/EBM ist dieses Vorgehen alles andere als neu – Bands wie Dust Of Basement oder Regenerator haben dies bereits vor 20 Jahren erfolgreich vorgemacht und die drei Australier hier bringen die klassische Rezeptur mit brutal verzerrten männlichen Vocals und weiblichem Gesang, der Melodie und Pathos in die Sache bringt, einmal mehr auf die Tagesordnung. Eine Vielzahl Kollaborationen schmücken zudem das Album, zumeist mit unbekannteren Undergroundbands wie Mondträume, aber auch unter Mitwirkung von etablierteren Acts wie Psy’Aviah oder Mr. Kitty. Und noch viel mehr andere Musiker wirkten erwartungsgemäß auf der Bonus-CD der limitierten Box mit. Trotzdem aber ist das kein typisches Remixalbum, sondern jene CD „Dreamers Never Prosper” bietet Song für Song genau jene Tracks des regulären Albums in genau der gleichen Reihenfolge. Nur eben remixt von Freakangel, Terrolokaust, Die Sektor & Co.
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2016.


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