HINWEIS: Bei der Verwendung von Microsoft Browsern (Edge & Explorer) kann es zu Funktionsstörungen kommen. Insbesondere im Shop / Warenkorb!
Wir empfehlen den Gebrauch von Chrome, Firefox, Safari, Brave, o.ä. - vielen Dank!


CD-Rezension / Review / Kritik

Drucken
Crematory Monument

Crematory
„Monument“
(Steamhammer/SPV)
Crematory zeigen auf dem völlig zu Recht „Monument“ betitelten Werk, dass sie selbst nach einem Vierteljahrhundert der Existenz nichts von ihrer Relevanz eingebüßt haben, dass sie noch immer bewusst und aufrecht in der Lage sind, dynamischen, gehaltvollen und zeitlosen Gothic Dark Metal der Sonderklasse zu kreieren. Zuvor mussten Besetzungswechsel gemeistert werden, die sich als vorteilhaft erwiesen. Als Ersatz für Gitarrist und Klarsänger Matthias ,Matze‘ Hechler holte man die markante Stimme von Tosse Basler. Zusätzlich stieg Rolf Munkes als Leadgitarrist ein. Und diese zwei Verstärker wirbeln mit frischer Ambition stürmischen Wind auf, wie im stark hitverdächtigen Vorzeigesong „Haus mit Garten“ zu hören ist. Hymnische Momente zeichnen auch „Ravens Calling“ aus, in dem gekonnt besinnlichere Züge mit viel Gefühl präsentiert werden. Überhaupt legt das Sextett den Spagat zwischen Wucht und Bedacht hervorragend hin. Auch dem Spielfluss hört man den Line-Up-Wechsel nicht an. Drummer Markus Jüllich zauberte den zwölf Songs mit Stammproduzent Kristian ,Kohle‘ Kohlmannslehner den ihnen zustehenden, majestätisch-urwüchsigen und transparenten Sound auf den Leib. So erstrahlen auch die Keyboardkaskaden in atmosphärischer Pracht. Alles richtig gemacht. 100 % glaubwürdig, 100 % Crematory.
Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2016.
Thursday the 12th.
2017 Sonic Seducer Magazin

©