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Veröffentlichungsdatum

Botb Logo frei 2018DIE BANDS & PROJEKTE 2021


Battle Of The Bands 2021
Welch süße Qual: Ihr habt die Wahl. Möge der BOTB 2021 hart aber gerecht zugehen.

Analog At
(soundcloud.com/analog_at)
Dass nicht nur junge Talente in den Wettstreit um die Gunst unserer Leser und Leserinnen treten, beweist Sascha Droza aus Schwechat bei Wien. Widmet er sich doch bereits seit 35 Jahren der Erzeugung elektronischer Klangwelten, in denen treibende Beats und erhabene Schwingungen zueinander finden. „Neurose“ lebt also von gesammelten Erfahrungen, sowie den persönlichen Vorlieben (von NIN bis VNV), die Droza in seinen Sequencer jagt. Um mit einem Track zu punkten, der zig Spannungsmomente zu einem irisierenden Flow verquickt.

Antaios Nocturne
(facebook.com/AntaiosNocturne)
Bereits zum zweiten Mal nimmt Jochen Gutberlet, Mastermind von Antaios Nocture, am BOTB teil. Aus gutem Grund: Denn sein Sound, der zuvor noch Aggrotech und Power Noise bediente, beschreitet inzwischen völlig neue Wege: minimal verdichtet, sich dem Cold Wave und Post-Punk annähernd. So auch der Track „Springtime Ritual“, eine persönliche Abrechnung mit Corona, Einsamkeit und Isolation. Packendintime Musik zur aktuellen Lage, die Ihr Euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

Corlyx
(facebook.com/CORLYXOFFICIAL)
Fulminant gesättigten New Wave/Dark Electro mit knisterndem Pop- Appeal zelebrieren Caitlin Stokes und Brandon Ashley in ihrem hauseigenen Studio in Brighton. Dass es sich bei den beiden ursprünglich aus Los Angeles stammenden Musikern um absolute Überzeugungstäter sowie leidenschaftlich agierende Profis handelt, legen sie mit „The Echo“ zweifelsfrei nahe. Ein zugkräftiger Smash, der vor lauter Sinnlichkeit zu brodeln scheint. Wer will oder kann da schon widerstehen?!

Dreaming In Spanda
(facebook.com/Dreaming-in-Spanda-453241495500182)
Anhand von „Anuttara Mirror“ von der gleichnamigen EP grüßt das 2017 ins Leben gerufene Industrial/Synthwave/IDM-Projekt aus Essen. Orientalisch anmutende Mystik trifft auf ein unberechenbares Setting, das in erfreulicher Weise sämtliche Klischees geschickt umgeht. Mit zackiger Rhythmusarbeit angereichert, subversiv wirksam und jeglicher Eindimensionalität um Längen voraus. Junger Wein in neuen Schläuchen, sozusagen. Lasst ihn Euch auf der Zunge zergehen!

Eigensinn
(www.eigensinn.net)
Aber holla! Schon ihn ihrer Demo-Version weiß die „Waldfee“ wo der Schrat sein wildes Unwesen treibt. Die Stuttgarter Industrial-Rocker der „Marke Eigensinn“ tun dies auch. Und lancieren für unsere Kompetition einen brisanten Höllenritt, der schnell kapieren lässt, warum die Band bereits mit Ost+Front oder Hanzel & Gretyl unterwegs war. Mit ungestümen Schmackes in den Backen und Vollgas voraus. Da heißt es für Euch: Entweder den Gurt anlegen, oder ab dafür. Denn auch hier gilt: Ihr habt die süße Qual der freien Wahl.

Electronic Frequency
(www.electronic-frequency.com)
Gnadenlos verzerrte Synths, brachiale Snares und einschmeichelnde Strings: Die Mischung stimmt bei Christian Kossat und Co aus Guben. Mit „Perfect Life“ gehen sie in Rennen. Und machen dabei auf Anhieb eine attraktive Figur, die ganz klar Lust auf mehr macht. Kein Wunder, Die Bands Analog At Antaios Nocturne Corlyx Dreaming In Spanda Eigensinn Electronic Frequency Insect Grin Kid Knorke & Betty Bluescreen LCM Matt Hart Monika Werkstatt Pfaff-Brill PHOB Platronic Poisoned Hestia PulsR Reaktor Schuster Schwarzes Fragment Season Of The Senses Synthetic Sympathy Teraphim Tevalik Verneblung Wave.X Weber & Knechte Wyst Zahnradikum denn die Formation kann bereits zum jetzigen Zeitpunkt auf jede Menge Live-Erfahrung bauen, die auch ihrem Studiosound die nötige Schlagkraft verleiht. Und dennoch richtet sich ihr Blick ganz klar nach vorne. Hört rein. Und schaut mit!

Insect Grin
(insectgrin.bandcamp.com)
Literarisch von Kafka und Rilke inspiriert und mit den Insignien des industrialisierten Dark Electro geweiht, widmet sich der Berliner Yannis B. den eigenmächtig verschuldeten Missständen unserer Spezies. Das Dilemma einer von uns weichenden Bio-Diversität hat es ihm dabei ganz besonders angetan. Nichtsdestoweniger gelingt ihm mit „Obscure Snakehead“ ein Track, der einem sämtliche Pestizide – fies und genüsslich zugleich – in die Gehörwege träufelt. Die Warnung sei hiermit erfolgt. Beklagt Euch also nachher nicht.

Kid Knorke & Betty Bluescreen
(www.kid-knorke.de)
Zwischen blinkenden Diskokugeln und wummernden Elektrosounds fühlt sich das Pinneberger Duo KK & BB offenbar sauwohl. Das kommt davon, wenn man – wie die beiden Spaß-Schwerenöter – stets auf seine „Elektrolyte“ achtgibt. Und dabei nichts anbrennen lässt. Es sei denn, man begibt sich nicht ad hoc auf die Tanzfläche, um dort seine Elektrolyte im Hand umdrehen in pure Endorphine verwandeln zu lassen. Aber ein solcher Unglücksfall erscheint angesichts dieses BOTB-Beitrags doch ziemlich unwahrscheinlich.

LCM
(facebook.com/lcmgermany)
„Bodies Collide“ – ein brandneuer Track im Nachgang der EP „Respawn“ – lebt und erbebt dank einer immensen Ausströmung von Electro- Tastengas, das Lutz C. Melchert aus Reiskirchen bei Gießen zu verantworten hat. Im Ergebnis eine Kollision, die vermutlich kurzfristige Deformationen von Außenhüllen nach sich ziehen dürfte. Ziemlich unwiderstehlich. Ergo: Widerstand zwecklos. Am besten, Ihr lasst Euch einfach mal darauf ein. Wir garantieren für so manches, aber auch für nichts.

Matt Hart
(facebook.com/djmatthartuk)
Mit „More Alive“ gönnt uns der britische Sound-Tüftler Matt Hart einen illustren Einblick in seine schon seit etlichen Jahren hochtourig unter Volldampf stehende Zunderschmiede. Dabei handelt es sich um mehr als ein bloßes Appetithäppchen, bündelt der immens umtriebige Herr und Industrial-Techno-DJ hier doch seine vielfältigen Qualitäten auf stichhaltig überzeugende Art und Weise. Treibend, fordernd und fördernd. Nun denn: Auch Ihr wollt es wissen? Bitte sehr! Ein frohes Zucken wünscht die BOTB-Redaktion.

Monika Werkstatt
(www.moabitmusik.de)
Hinter Monika Werkstatt verbirgt sich ein hochrangig besetztes KünstlerInnen- Konsortium, das sich im Kollektiv zum Ziel gesetzt hat, das Vermächtnis von solch bedeutenden Frauenformationen wie Mania D. , Malaria! und Matador nicht nur zu verwalten, sondern mit neuem Leben zu füllen, ohne die historisch gegebene Essenz zu verwässern. „Komm Darling, lass uns tanzen gehen“ zeigt exemplarisch auf, wozu die neuerliche, frei zu interpretierende Reise führt und verführt. Wer kommt mit?

MonoSapien
(facebook.com/monosapienofficial)
„Dark Synth-Pop mit Her(t)z“ hat sich der einschlägig bekannte Electro- DJ und Szeneveranstalter Tom Niebuhr auf seine lustvoll im Starkwind knatternden Fahnen geschrieben. Und versetzt seinen geschmackvoll abgedunkelt ausgestatteten Tanzboden mit reichlich EBM-Power, ohne dabei jedoch nachdenkliche Stimmungen gänzlich außen vor zu lassen. „Keine Sterne“ legt hiervon ein durch und durch belastbares Zeugnis ab, das Eure Zustimmung sicherlich kaum wird verfehlen können.

Pfaff-Brill
(facebook.com/pfaffbrill)
Malte Pfaff-Brill bewegt sich mit einem tendenziell eher in sich ruhenden Mix aus akustischen und elektronischen Elementen abseits gängiger Szeneklischees. Dabei arbeitet er sich in betont persönlicher Manier an Themen wie Sehnsucht, Schmerz, Hoffnung und Zweifel ab. Sein Schnupper- Song „Seelenfahrt“, mit dem er versucht, Kurs auf die BOTB-Krone zu nehmen, zeugt von der Stahlkraft eines Charakters, der ziemlich genau weiß, wie es um ihn bestellt ist – und wie es ihm gelingt, sein Inneres nach außen zu kehren. Bitte genau hinhören!

PHOB
(facebook.com/PHOB-100781274965543)
Michael und Markus PHOB aus dem Ruhrpott bestellen von Gitarrensound gepfefferte Dark Electro-Gefilde, die mit zwanghaft zwingender Raffinesse und vehement ausgeklügelter Frechheit ziemlich burschikos an den Stützpfeilern des Genres rütteln. Anders lässt sich auch ihr Schmankerl „Pandemonium“ kaum erklären, mit dem sie hier ihre geschätzte Aufwartung machen. Auch wenn die beiden Hauptverantwortlichen nicht mehr zur allzu jungen Garde zählen, strotzt ihr Beitrag vor juveniler Frische. Die Firma dankt. Jetzt seid Ihr am Drücker.

Platronic
(www.platronicmusic.com)
Sündhaft elegant anmutende und frei von Scheuklappen zubereitete Synthsounds mit Dreampop-Einlage bietet das Duo Platronic aus deutsch-finnischer Provenienz. So auch mit ihrem BOTB-Beitrag „Maybe Someday?“, der wieder einmal unter Beweis stellt, dass schon oft totgesagte Subgenres sich noch immer ihres Lebens erfreuen. Some-E und Kay Burden gelingt diese kontinuierliche Revitalisierung mit einer durch und durch sympathisch-sympathetischen Kühnheit, die Euch besser nicht verborgen bleiben sollte.

Poisoned Hestia
(www.poisonedhestia.com)
Wer, wie die 2019 (nach ihrem Split anno 1995) wiedervereinigte Dark Rock-Band aus deutschen Landen, Einflüsse von Type O Negative, Sisters Of Mercy, White Zombie sowie Depeche Mode auf sich vereint, kann nur mit geschmackvoller Originalität brillieren. So auch mittels „Freaks“, einer klanggewordenen Dynamitstange, die nachdrücklich aufweist, wie die gereifte Band sich fortan zu benehmen beliebt. Auf Euren geneigten Zuspruch hoffend, sollten die ohnehin angemessenen Meriten – so oder so – längst abgesegnet sein.

PulsR
(facebook.com/PulsRMusicCologne)
Der in der Domstadt Nummer eins (Köln) residierende Produzent legt für den BOTB mit „Chronophobia“ eine taktisch wohlig dräuende Nummer vor, die zugleich den Auftakt zu seiner aktuellen EP „A Memory“ bildet. Im besten Sinne minimalistisch überschaubar strukturiert – und mit jenem Potenzial versehen, das auf Anhieb dazu veranlasst, noch viel viel mehr von dieser Sorte Feinststoff zu begehren. Also: Eure Stimme in besten Händen. Und schon reibt sich PulsR die seinen. Um den so entstandenen Abrieb in seine Tasten und Regler zu schmirgeln.

Reaktor
(facebook.com/Reaktor17)
Frisch aus dem Presswerk rauscht mit dem Single-Edit von „Das Gespenst“ ein erster Ausläufer des kommenden Reaktor-Albums direkt in unseren Wettbewerb. Die Maxime des Düsseldorfers Higgy lautet: „Mehr Dampf“. Und da dürfen wir ihn getrost beim Wort nehmen. Atmosphärisch dicht und drückend überlegen vollzieht sich ein heftiger Electro-Kracher, der nicht die geringste Überlegung anstellt, eventuell doch mal wieder nur Gefangene zu machen. Ein weiterer brandheißer Tipp für das Tanzbein in Euren Lauschern.

Schuster
(facebook.com/ruedigers1)
Es möge sich niemand von dem ausgesucht derben Track-Titel „Deadfuck“ ins Bockshorn jagen lassen. Bleibt doch der Schuster Rüdiger – samt einer über vierzig Jahre währenden Underground-Karriere – in seiner angestammten Industrial-Leistengegend. Und verursacht aus dem Stand ein gehöriges Tohuwabohu des grotesk guten Geschmacks. Vielleicht lässt ihn Euer Votum seinen Entschluss noch einmal überdenken, seine berühmt-berüchtigte Laufbahn an den Sargnagel zu hängen. Entzieht Euch bitte nicht der Verantwortung!

Schwarzes Fragment
(www.schwarzes-fragment.de)
Das Trio um Martin Förtsch benötigt keinen vorlauten Marktschreier, wenn es darum geht, auf seine besonderen Qualitäten im Dickicht des Electro-Dark Wave hinzuweisen. Da vertrauen die Münchner lieber auf die Strahlkraft eines Tracks wie „The Lack Of Yourself“, hier im „Soul In Sadness“-Remix vertreten. Fragmentarisch zerbröselt erscheint hier freilich nichts. Vielmehr wissen die Jungs, wie sie ihre Treffsicherheit auf ein Optimum zugespitzt einzusetzen haben, wenn es gilt, Eingängigkeit und Frische kontaminieren zu lassen.

Season Of The Senses
(facebook.com/SeasonOfTheSenses)
Elektronisch fundierten Pop Noir – mit dem dezenten Charme von unüberhörbaren Wurzeln aus härteren Gefilden – entfaltet das gemischte Doppel Damian und Christian aus Kanada. Ganz in diesem Sinne zieht auch „Young & Strange“ sämtliche Register, um an den Gourmet in Euch, verehrte BOTB-Wähler und -Wählerinnen, zu appellieren. Stylish durchdacht, dabei doch eher kühl verzehrt – und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon bald heiß begehrt. Irgendwie zeitlos und am Puls der Zeit zugleich. Überzeugt?

Synthetic Sympathy
(www.synthetic-sympathy.de)
Ein vom Fleck weg sympathischer junger Mann namens Julian Scheer gibt sich die Ehre und manifestiert seine musikalischen Interessen anhand von „No More Barriers“. Einem Song, bei dem der Titel offenbar als Ausdruck seiner programmatischen Natur gewählt wurde und nun um Eure Anerkennung ringt. Denn welche Schublade hier auch immer aufgezogen werden mag, von Dark Wave, über Gothic Electro bis EBM: Der Newcomer schickt sich an, die Karten neu zu mischen. Und großzügig zu verteilen. Nehmt Ihr sie dankend auf?

Teraphim
(facebook.com/Teraphim-113005750256226)
Hinter Markus Ott alias Teraphim verbirgt sich keineswegs ein noch unbeschriebenes Blatt. Allein auf bandcamp finden sich über vierzig Nachweise seiner elektronisch verbrieften Aktivität, die allesamt sämtliche Aufmerksamkeit rechtfertigen – von seiner in die Neunziger zurückreichenden Tätigkeit mit Agora Phobia einmal ganz abgesehen. Zum Erstkontakt bietet sich das von ihm eingereichte „Soweit die Träume reichen“ indes bestens an. Stoisch verzweifelt und vollkommen unkaschiert direkt in schwarze Herzen zielend.

Tevalik
(facebook.com/Tevalik)
Mit einer Auskopplung von ihrem bereits viel beachteten Album „Own Rules“ bereichern Tevalik aus NRW unseren diesjährigen Contest. Auf „Be Mine“ hört das gute Stück und sollte mit seinem nervösen, durchaus an DAF etc. geschulten Sound so manch Minimal Electro-Herzchen zum munteren Kammerflimmern verleiten. Oldschool, aber keinesfalls veraltet, werden hier Traditionen in das Gewand neuer Verheißungen gekleidet. Wer da nicht mitgeht, bleibt halt einfach nur stehen. Anstatt mal wieder das Tanzbein rigoros zu schwingen.

Verneblung
(facebook.com/Verneblung)
Von markant beifälligen Gesangsbeiträgen (Nadin Klein) veredelter Neo- Dark Pop. Zuzüglich tiefschürfender Schlagseiten, die sich tüchtig gewaschen haben, ohne jedoch klinisch steril zu wirken. Mit diesem Pfund betreten Verneblung die BOTB-Arena. Seltsam entrückt, die Unschuldsmine zur Demaskierung freigegeben. Anders mutig als alle anderen, möchte man frohlocken. „Ready To Drawn“ heißt ihr Beitrag. „Ready To Drawn“? Nun, diese Frage ergeht hiermit an Euch. Traut Ihr Euch, sie in angemessener Form zu beantworten?

Watch Them Fail
(www.watchthemfail.at)
Dass die Steiermark noch viel mehr als Kürbiskernöl, Skipisten und Büchner- Preisträger zu bieten hat, untermauern Watch Them Fall. Dazu verwenden sie einen geharnischten Crossover, der sie bereits ins Vorprogramm von Prong katapultierte. Der Track „MGB“ mit dem die Bande hier vorstellig wird, kann sowohl als Paradenummer als auch als Vorbote auf das sich bereits in trockenen Tüchern befindliche Debütalbum erachtet und bewertet werden. Hereinspaziert – und voll von Blessuren wieder rausgestolpert. Denn auch hier gilt: Nur wer wagt, gewinnt.

Wave.X
(facebook.com/WaveXband)
Aus der Ukraine frisch auf den Tisch des BOTB, so gehört sich das! Und ungehört soll der Melodic Gothic Rock des Trios mitnichten diesen Wett bewerb durchlaufen. Also seid dabei, wenn sich eine verführerische weibliche Gesangsstimme und astrein gesetzte Gitarrenarbeit ein Stelldichein geben. Mit „Dancer In The Dark“ – einem Track, der schnörkellos und schlüssig zündet, wo andere vielleicht noch gar nicht den Schlüssel gefunden haben. Also: Gang eingelegt, und los geht’s. Tanzend in die Dunkelheit.

Weber & Knechte
(www.weberundknechte.de)
Wer den Sonic Seducer stets aufmerksam liest, dürfte im Falle von Weber & Knechte hellhörig werden. Schließlich haben wir unlängst auf diese herausragende NDH 2.0-Band aufmerksam gemacht. Doch auch von diesen Vorschusslorbeeren einmal ganz abgesehen, weiß das „Biest“ von Song auch diejenigen zu begeistern, die sich erstmals mit dieser Formation konfrontiert sehen. Wetten, dass?! Nicht umsonst lautet der eigens gewählte Slogan: Brachial. Rau. Schwarz wie die Nacht. Ein Versprechen, dass W&K einlösen. Mit aller notwendigen Gewalt.

Wyst
(facebook.com/wystMedieval)
Mit außer Rand und Band geratenem Aplomb streuen Wyst ihre „Zweifel“ in die Runde. Wobei sie deren keine am Sinn und Zweck ihres barbarisch wilden Treibens zulassen. Wozu auch? Denn wer wie diese ausgerastete Combo die Chuzpe besitzt, mittelalterliche Klangerzeuger mit harschem Elektrolärm zu paaren, kann wohl kaum falsch gewickelt sein. Insofern sucht die von Wyst entfachte Gaudi schon zum jetzigen Zeitpunkt ihresgleichen. Sucht Ihr mit? Oder habt Ihr hier vielleicht schon einen Favoriten aus findig gemacht? 

Zahnradikum
(facebook.com/Zahnradikum)
Eine höchst brisante Mischung werfen die abgedrehten Steampunks von Zahnradikum in die sich wie entfesselt drehende Waagschale. Industrial Metal und NDH sind nämlich mit an Bord, wenn es nur diesen einen „Ausweg“ gibt, auf den Euch dieses außergewöhnliche Konglomerat un - verbrauchter Ideen in aller Unbescheidenheit hinweist. Hier schlummert kein Potenzial. Nein, hier feiert es fröhliche Urständ. Bleibt also bitte nicht vor lauter Unwissenheit stehen. Und fügt Euch jener Ausweglosigkeit, die an Zahnradikum nicht umhin kommt.

 

Wednesday the 8th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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