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Erstellt am Dienstag, 18. Dezember 2018

rammstein tour 2019

Richard Kruspe mit weiteren Details zum kommenden Rammstein-Album

Derzeit warten Rammstein-Fans sehnlich auf weitere Infos zum kommenden Album der Superstars. Und während insgesamt gut dicht gehalten wird, dringen hin und wieder doch kleine Infos nach außen.


Diesmal war es Gitarrist Richard Kruspe, der sich in Los Angeles im Interview mit Heavy Consequence zu der Äußerung hinreißen ließ, dass der Longplayer voraussichtlich im April 2019 erscheine. Derzeit ist offenbar Rich Costey – und nicht Stefan Glaumann, der für die Vorgängermixe verantwortlich zeichnete – in Los Angeles damit beschäftigt, die neuen Songs zu mixen. Costey erarbeitete sich mit seiner Arbeit für Bands wie Muse, Rage Against The Machine oder Franz Ferdinand einen guten Ruf. Das Interview gibt interessante Einblicke in Kruspes Sicht auf das Innenleben von Rammstein. „Alles bei Rammstein dauert ewig, denn es gibt sechs Personen plus einen Engineer und einen Produzenten, und wir haben alle Meinungen dazu“, sagt er. „Es läuft nur sehr langsam, und es ist sehr zeitaufwändig und manchmal frustrierend.“ Dennoch ist er guter Dinge, was den kommenden Longplayer angeht, der ca. zehn Jahre nach „Liebe ist für alle da“ erscheinen wird. „Ich denke, dass es ein Album sein wird, das ein gewisses Potenzial hat, das Rammstein bislang noch nicht erreicht hat. Für mich war einer der Gründe, wieder mit Rammstein Platten aufzunehmen, dass ich eine bessere Balance aus der Popularität der Band als Live-Act und der eigentlichen Musik finden wollte. Bei Rammstein neigen die Leute dazu, immer über das Feuer und all das Live-Zeug zu reden. Ich dachte, ich möchte nicht wie KISS sein, wo die Leute über Make-up und solche Sachen reden und niemand über die Musik spricht.“ Er geht weiter ins Detail, was den Sound der neuen Songs angeht und verrät: „Ich wollte eine Platte machen, die noch mehr hervorsticht als unsere früheren Platten, und ich finde, wenn ich mir die [neue] Platte anhöre, ist es wie Rammstein in 3D. Wir sind glücklich, mit meinem guten Freund Olsen Involtini zusammenzuarbeiten, der auch an den Emigrate-Platten mitgearbeitet hat. Er ist ein guter Freund von mir und hat eine gewisse Harmonie in die Welt von Rammstein gebracht, die ich mag.“ Abschließend teilt er noch mit: „Ich bin dem Projekt so nahe, es ist immer schwer zu sagen. Der nächste Schritt wird sein, was die Fans darüber denken werden. Aber ich denke, dass es beim Aufnehmen von Platten so wichtig ist, zuerst sich selbst zu gefallen. Wenn man selbst es nicht mag, wie kann man damit rechnen, dass es anderen Leuten gefällt? Ich versuche, die Platte in eine Dimension zu bringen, die Rammstein noch nicht erreicht hat.“


www.rammstein.de

Wenn Ihr mehr über Rammstein und Emigrate wissen wollt, empfehlen wir Euch unsere Dezember/Januar-Ausgabe, in der Richard ausführlich über das aktuelle Emigrate-Album spricht und Paul Landers sein neues Gitarrenpedal vorstellt, sowie eine besonders persönliche Emigrate-Story im kommenden Jahresrückblick. 

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