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Christian Death: 40 Jahre „Only Theatre Of Pain“

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Christian Death: 40 Jahre „Only Theatre Of Pain“

Erstaunliche 40 Jahre sind seit dem 24.03.1982 ins Land gezogen, seit im damals, noch ohne globale Vernetzung, weit entfernten Los Angeles das Christian Death– Album „Only Theatre Of Pain“ das Licht der Welt erblickte – oder sagen wir besser, mit sehr langen Schatten, die bis heute reichen, die westliche Hemisphäre verdunkelte. Das Album stellte nicht weniger als die Initialzündung für ein neues Genre des American Gothic Rock, später als Death-Rock bezeichnet, dar.

Während die UK Szene-Ikonen wie unter anderem The Cure, The Sisters Of Mercy, Bauhaus und Siouxsie And The Banshees bereits die Evolution vom Punk zum Gothic und New Wave in ihren unterschiedlichen Ausprägungen vollzogen hatten, fehlte das einschneidende Pendant von der anderen Seite des großen Teiches noch. Wesentlich düsterere Lyrics, welche die Deformation des Christentums zelebrieren, gepaart mit schneidenden, härteren Gitarren Riffs, heben sich vom Sound der UK-Szene deutlich ab. Den Riffs ist zwar die Evolution aus dem Punk noch anzuhören, sie nehmen aber Ausprägungen des Gothic Metal oder Bands wie Marilyn Manson bereits zehn Jahre vorweg. Selbst bei den Smashing Pumpkins sind ähnlich Riffs zu vernehmen.

Besonders prägnant war das düster-androgyne Styling von Sänger Rozz Williams, das wie die Ausgeburt von David Bowie aus der Hölle wirkte und seinesgleichen suchte. Bis heute sind Club-Hits wie „Romeo’s Distress“ und „Spiritual Cramp“ nicht aus entsprechenden Szene-Clubs wegzudenken und trotz weit mehr als 20 veröffentlichter Christian-Death-Alben, wird die Spotify Top Five seit vielen Jahren nur von Songs des „Only Theatre Of Pain“-Albums dominiert. Das damalige Label Frontier Records hatte Christian Death 1981 für den legendären „Hell Comes To Your House“-Sampler einige Songs aufzeichnen lassen, aber für den Sampler nur den Non-Album-Song „Dogs“ verwendet. Die Sechs Songs umfassende Session enthielt neben weiteren „Only Theatre Of Pain“-Songs auch den Titel „Death Wish“ und wurde 1984 als „Death Wish“-Album veröffentlicht.

 


Dieser Artikel stammt aus dem aktuellen Sonic Seducer 03/22 + 2 CDs: Joachim Witt inkl. 4-Track-EP + Placebo + Tears For Fears + Merciful Nuns + Ghost + Eisfabrik + Faun + Wardruna + Christian Death + Nosferatu und mehr! Erhältlich in der regulären Fassung, im Bundle mit Mund-Nasen-Schutz oder mit der exklusiven, streng limitierten und handsignierten Vinylsingle „In Einsamkeit“ (feat. Chris Harms / Lord Of The Lost). Die kolorierte Deluxe 7″-Vinyl-Single ist auf 499 Exemplare limitiert und kommt im hochwertigen Kasten-Sleeve und mit signiertem Lyric-Inlay. Es gibt drei Farben zur Auswahl: 199 mal „blutmond-rot“, 199 mal „sternenklar“ und 99 mal „tief-schwarz“. Auf der Vinyl befindet sich außerdem ein exklusiver Faderhead-Remix, der nicht auf der CD ist!

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Das „Death Wish“- Album stellt eine Art Sidekick-Juwel zu „Only Theatre Of Pain“ dar. Mit angezogener Härte und schneidend-scharfen Vocals von Williams über-zeugten diese Versionen nicht minder und wurden später auf CD auch zusammen herausgebracht. Äußerst bemerkenswert ist, dass Roger Alan Painter aka Rozz Williams zu dieser Zeit erst 17 Jahre alt gewesen ist und nicht Mitte bis Ende 20 wie in den Achtzigern mangels Informationen nur vermutet werden konnte. Die weiteren Hintergründe von Christian Death Anfang der Achtziger wurden von mir bereits 2018 anlässlich des 20. Todestag von Rozz Williams in Interviews mit unter anderem Gitarrist Rikk Agnew, Valor Kand, Gitane Demone und Fotograf Edward Colver ausführlich über zwei Ausgaben beleuchtet (In unserem Shop weiterhin erhältlich: 12-2018/01- 2019 mit Teil 1 und 02-2019 mit Teil 2).

Wie in der letzten Ausgabe zum Geburtstag von Peter Steele von Type O Negative, möchte ich im Folgenden noch ein paar persönliche Einblicke zum „Only Theatre Of Pain“-Album und der Bedeutung für das Sonic Seducer Magazin geben. Fragt man mich, welche Alben für die Szene und das Sonic Seducer Magazin die wichtigsten Alben aller Zeiten sind, so lautet die Antwort auch noch heute, Christian Death „Only Theatre Of Pain“ und The Sisters Of Mercy „First And Last And Always“. „Only Theatre Of Pain“ entdeckte ich als eines meiner ersten Szene-Alben bereits in sehr jungen Teenagertagen Mitte der 80er. Das Album beeindruckte mich zutiefst. Mehr Informationen als das Cover mit entsprechenden Fotos und die beiliegenden Lyrics hergaben, konnte man zu dieser Zeit aber nicht in Erfahrung bringen. Das Album beginnt mit einem Glockenschlag und endet mit einem rückwärts vorgetragenen „Vaterunser“ – und greift das Christentum scharf an. Nur worum ging es hier eigentlich? 

Den Rest des Artikels lest Ihr in unserer aktuellen Ausgabe 03/22. Darin kommt unser Chefredakteur Thomas Vogel auf die Deutung des Albums und seine persönliche Verbindung dazu zurück und führt auch die Bedeutung des Albums für den Sonic Seducer aus. Jetzt HIER bestellen!

„Only Theatre Of Pain“ bekommt Ihr HIER

Wir empfehlen Euch außerdem unseren „Genre Guide: Death Rock“, die ultimative Playlist zum Genre, das Christian Death begründeten:

 

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facebook.com/christiandeath

Foto: Eward Colver

(TV/KM)

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