CD-Rezension / Review / Kritik

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xandria sacrificium

Xandria
„Sacrificium”
(Napalm/Universal)
Die neue Dame am Mikro heißt Dianne van Giersbergen, ist mit ihrer berühmten Namenskollegin Anneke jedoch nicht verwandt, aber wahrlich eine Geheimwaffe. Mit ihrem glasklaren Sopran und ihrer wunderschönen warmen Stimmfarbe verschafft sie den Songs eine fesselnde Intensität und emotionale Tiefe. So kredenzt die Combo um Mastermind und Gründer Marco Heubaum ein grandioses Bombastwerk, das mit allerlei musikalischen Finessen überrascht, beispielsweise sakrale Elemente mit einstreut, die den Nummern eine geheimnisvolle Note verleihen. Zweifellos: Das Spiel mit facettenreichen Melodiebögen und majestätischen Symphonien liegt der Gruppe und wirkt trotz reichlich Input nicht überladen. „Sacrificium“ erinnert teilweise sogar an die Anfangstage von Nightwish, kombiniert klassische Schönheit, perfekt inszenierte Orchesterparts und märchenhafte Schwarzromantik mit druckvollen Riffs und ordentlich Power. Langweilig wird es nicht, dafür sorgen eingängige Stücke wie „Betrayer“, „Until The End“, Dreamkeeper“ oder „Come With Me“, die richtig Lust darauf machen, sich voll und ganz auf dieses starke Album einzulassen.
Jasmin Froghy

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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