CD-Rezension / Review / Kritik

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Wind Rose Stonehymn CD Cover

Wind Rose „Stonehymn“

(Inner Wound/Alive)
Mit ihrem 2015er Album „Wardens Of The West Wind“ konnten die italienischen Progressive Power Metaller verdientermaßen so einige neue Fans generieren. Schließlich überzeugt die qualitative Darbietung der Band um Sänger Francesco Cavalieri auch auf optischer Ebene. Der aktuelle Nachfolger „Stonehymn“ bietet die musikalische Mixtur der heroischen Pisa-Truppe in bewährter, theatralisch aufgeladener Fantasy-Ausrichtung. Mittlerweile sind Wind Rose damit bei der dritten Plattenbude unter Vertrag. Und die Zeichen stehen gut, denn den neun Kompositionen fehlt es weder an funktionierenden Ideen noch an  Eingängigkeit oder Unterhaltsamkeit. Sprudelnd perlende, oft rasante Instrumentierungen, maskulin erschallende Chöre, verspielte Melodien, symphonische Beigaben und cineastische Tastenarrangements - sie alle könnten typisch italienischer nicht sein. Dazu addiert das Quintett noch gekonnt und findig eine ebenso typisch finnische Komponente, die  komplexe, filigrane Virtuosität und punktuell-zackige Kompression ins Spiel bringt. Viel Arbeit haben sich die Beteiligten auch im gesanglichen Bereich gemacht, was auf „Stonehymn“ viele, erhebende Beschwörungen von unerschrockener Tapferkeit und entsprechenden Tugenden mit sich bringt. Hymnische, runde Angelegenheit!
Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2017.
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2017 Sonic Seducer Magazin

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