CD-Rezension / Review / Kritik

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The Shallow Graves
„Smoke-Screen For Your Broken Dream”
(Echozone/Bob Media/Soulfood)
Nach dem ersten Gig mit Vendemmian und Solemn Novena 2008 warteten alle Fans klassischen Goth Rocks britischer Art gespannt auf das Debütalbum von The Shallow Graves aus Kassel. Sowohl Sänger Julian Shallow (ex-Velinas) als auch Gitarrist und Songwriter Chris Moribund, der schon mit Madre Del Vizio, Moribund Thirteen A.D. und Jessica’s Ascension Freunde gitarrenlastiger, dunkler Klänge begeisterte, brachten die richtigen Voraussetzungen für ein klassisches Genrealbum mit. Fünf Jahre hat es gedauert, aber der Erstling kann sich mehr als nur hören lassen. „Smoke-Screen For Your Broken Dream“ zeichnet sich durch dunkle, atmosphärische Arrangements, wunderbar singende Gitarren mit einem schönen Drive und eine prägnante Stimme aus. Tanzbarkeit ist garantiert, aber elegische, gefühlvolle Momente kommen nicht zu kurz. Vom treibenden Clubhit („The Field Of Love“) bis zum episch-melancholischen Herbstsong („In My Hands“) ist alles dabei. Die Einflüsse von Bands wie Suspiria, Children On Stun und Rosetta Stone sind zwar deutlich hörbar, dennoch sind The Shallow Graves alles andere als ein Abklatsch. Von dieser Band ist noch einiges zu erwarten. Pflichtprogramm!
Karin Hoog

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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