CD-Rezension / Review / Kritik

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a place to bury strangers transfixation


A Place To Bury Strangers
„Transfixiation“
(Dead Oceans/Cargo)
Eigentlich muss man auf die Alben von A Place To Bury Strangers nicht mehr extra „Bitte laut spielen“ schreiben. „Transfixiation“ kommt ohnehin schon mit einem eigenen hohen Ausgangspegel daher. Und während man beim ersten Song „Supermaster“ noch denken könnte, dass hier an das Erfolgsalbum „Worship“ angeknüpft werden soll, wirken spätestens „Straight“ und der Beginn von „Love High“ viel roher und unbearbeiteter als das, was man von Soundtüftler und Perfektionist Oliver Ackermann bisher erwartet hätte. Die Explosivkraft dieses Albums ist dadurch noch größer als die der ersten Alben des Trios. Der Noise-Anteil ist noch einmal ausgeweitet worden, beim Wort „Postpunk“ wurde der Akzent eindeutig auf „Punk“. Unter vielen Vollgashymnen (schön eingängig: „What We Don’t See“ oder „We’ve Come So Far“) findet sich allerdings auch das extrem düstere, im Vergleich zu den anderen Songs langsame „Deeper“, das mit beklemmender Stimme von Sex und Aggression erzählt („If you fuck with me, you gonna burn“). Harter Stoff, aber fesselnd und berauschend.
Georg Howahl

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2015.

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