CD-Rezension / Review / Kritik

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mondträume empty

Mondträume
„Empty“
(Alfa Matrix/Soulfood)
Die Faszination des Mondes in Worte zu fassen, daran haben sich schon viele versucht. Für die spanischen Musiker Pikotto VondMond und Damasius Venys lieferte der Erdtrabant den Anstoß zur Namensfindung. Ihre auf dem Debütalbum „Empty“ präsentierten Titel zeigen sich passend dazu von Beginn an leicht verträumt. Unbeschwert und verspielt plätschern die Melodien dahin, angetrieben von gefälligen Electro-Beats. Diese Leichtigkeit hat jedoch auch Nachteile. Hervorstechende Merkmale, Einzigartigkeit oder ein spezifisches Profil sucht man vergebens. Song für Song vergeht, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Immer wieder schleicht sich zudem das Gefühl ein, dass die Urheber zu häufig auf vorgefertigte Rhythmen zurückgegriffen haben. Nicht nur einmal ertappt man sich als Hörer dabei, wie der Wechsel von einem Stück zum nächsten unbemerkt bleibt. Inwiefern diese Schwächen beim nächsten Album beseitigt werden, bleibt abzuwarten.
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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