CD-Rezension / Review / Kritik

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lord of the lost from the flame into the fire

Lord Of The Lost
„From The Flame Into The Fire“
(Out Of Line/Rough Trade)
Lord Of The Lost haben es geschafft: vom Underground-Liebling zu richtigen Stars mit einer aktuell nahezu ausverkauften Tour, zahlreichen Zusatzshows und Kooperationen mit Bands, von denen andere nur träumen können. Auf Studioalbum Nummer vier zeigt sich erneut, dass all dies aus gutem Grund so ist: Chris Harms und seine Mannen arbeiten sich nämlich nicht umsonst seit Jahren sprichwörtlich den Arsch ab - es kommt immer etwas Großes dabei heraus! „From The Flame Into The Fire“ steht wieder auf weiter Flur für sich, wobei die Herrschaften ganz schön an Tempo und Härte anziehen. Tracks wie „Holy F“ oder der Opener „Fists Up In The Air“ gehen schon fast in Richtung Cradle Of Filth oder Caliban, wobei die Band natürlich kein Plagiat abliefert, das ist vollkommen klar. Aus dem Rahmen fällt „La Bomba“, das ein bisschen wie „La Cucaracha“ auf Metal klingt, sich aber durch Refrain und Bridge im Ohr festbeißt wie ein Blutegel. Auch die Bonus-Disc des Digipaks kann sich hören lassen: Remixe von und Kollaborationen mit allerlei namhaften Acts reihen sich aneinander, darunter großartige Arbeiten von Formalin, Ost+Front, Letzte Instanz, A Life Divided, Subway To Sally oder Rabia Sorda.
Catrin Nordwig

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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