CD-Rezension / Review / Kritik

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karakal mirage

Karakal
„Mirage“
(Koks und Kohle/Eigenvertrieb)
Karakal beackern ein eigenwilliges und vor allem tiefschwarzes Fleckchen Erde im Niemandsland zwischen experimentellem Instrumentalrock, Dark Ambient und düsterer Elektronik. Die Sonne scheint hier seit vielen Jahren nicht mehr. Beats und Rhythmus sucht man zwar nicht völlig vergebens – wenn man sie findet, verweisen sie jedoch auf monotone Tätigkeiten unter Tage und nicht auf lebensbejahenden Hedonismus. Wenn die Erschaffung eines tiefschwarzen Lochs der Wunsch der Musiker war, ist dieser mit „Mirage“ vollends in Erfüllung gegangen. Erhältlich via Koks und Kohle oder direkt bei der Band: Karakal, c/o Volker Hampel, Parkstr. 14, 57072 Siegen.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2016.


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2016 Sonic Seducer Magazin

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