CD-Rezension / Review / Kritik

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junksista bad case of fabulous

Junksista
„Bad Case Of Fabulous“
(Alfa Matrix/Soulfood)
Bei Facebook als Bandbeschreibung „Naked Wet Hot – Bitch Bitch Slut“ anzugeben, sagt eigentlich schon alles: nämlich dass es bei dem Duo aus Süddeutschland auf Textebene bisweilen recht pikant-explizit zugeht, aber auch, dass Diana S. und Boog sich nicht allzu ernst nehmen. Textzeilen wie „Oh yes, I am a slut“ oder „Are you ready to fuck?“ wirken für manch einen vielleicht ein wenig zu flach, aber Junksista versehen die Songs ihres Albumdebüts stets mit einem kleinen Augenzwinkern. Minimal-elektronische Tracks wie „Life Is Unfair (And Love Is A Bitch)“ oder „Liebe 2.0“ haben auch durchaus Ohrwurmpotential, wenn man denn auf Dianas - teils gewollt - laszive Stimme, die teilweise stark an Pzychobitch erinnert, steht. „Bad Case Of Fabulous“ setzt den Weg, den die beiden mit den EPs „Paranoid“- und „C(L)ick Me“ eingeschlagen haben, konsequent fort, wird aber sicherlich die Geister scheiden. Reinhören lohnt sich dennoch, vor allem für diejenigen, die auf Electro-Acts mit sexy Frontfrau stehen.
Catrin Nordwig

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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