CD-Rezension / Review / Kritik

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grai mlada

Grai
„Mlada“
(Noizgate Records/Nuvinci Publishing)
Harte Riffs, die mit den Klängen traditioneller russischer Instrumente vereint werden, sind das Kennzeichen der Pagan-Metaller Grai. Das seit 2005 bestehende Quintett aus der Republik Tartarstan bietet dem Zuhörer raue Männer-, aber vor allen Dingen zarte Frauenstimmen, die von harten und schnellen Gitarrenklängen und zarten Flötentönen begleitet werden. Das ist nicht unbedingt neu, klingt aber trotzdem ausgezeichnet. So ist „Hugging The Storm“ durch die Kombination von weiblichem Gesang, Flöte und E-Gitarre ausgesprochen dynamisch und regt zum Headbangen an. Bei „Hunt“, dem härtesten Song des Albums, dominiert der Shouter. Das zeigt, wie unterschiedlich die Stücke klingen können. Auch ruhige Balladen wie die melodischen Stücke „I Will Sow My Sorrow“ oder „Fortress“ sind auf „Mlada“ zu finden. Das gut gemachte Album eignet sich für das heimische Wohnzimmer, vor allem aber für die Tanzfläche. Freunde des Folk- und des Pagan Metal werden die musikalischen Künste der Russen zu schätzen wissen.
Mirja Dahlmann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


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