CD-Rezension / Review / Kritik

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Freakangel How The Ghost Became CD Cover
Freakangel „How The Ghost Became”
(Digital World Audio/Audioglobe)
Einen interessanten Weg hat die estnische Band um Dmitry Ivanov hinter sich: 2009 als härteres EBM/Hellectro-Nebenprojekt gegründet; quasi als Ausgleich zu den melodiösen (und in der Szene ziemlich erfolgreichen) Pop-Gothics Suicidal Romance. Aus dem einstigen Nebenprojekt wurde eine eigenständige Band, die zusammen mit Tamtrum, Agonoize und Combichrist extrem skandalumwittert in Musik, Outfit und Image fast so etwas wie eine eigene Subkultur bildete – Aber der Hellectro-Act, der sich dann schon bald Alternative-Sounds aneignete und damit im Fahrwasser von Combichrist schwamm (gilt speziell für das 2013er-Album „The Ones To Fall“), geht 2017 noch einen Schritt weiter: Plötzlich präsentiert sich hier keine Electro-Band mit Metal-Einflüssen mehr, sondern eine Metal-Band mit Elektro-Einflüssen.
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2017.
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Wednesday the 13th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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