CD-Rezension / Review / Kritik

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diabulus in musica argia

Diabulus In Musica
„Argia“
(Napalm/Universal)
Um einiges progressiver und vielschichtiger kreuzen die spanischen Symphonic Metal-Ästheten mit ihrem dritten Album auf. Gleichzeitig ist „Argia“ im interessanten Gegensatz zum für mich bereits höchst angenehm zu hörenden 2012er Vorgänger „The Wanderer“ noch theatralischer ausgeschmückt worden. Wer also auf Prunk und Pomp bei dieser Art von Musik mächtig abfährt, kommt voll und ganz auf seine Kosten. Simultan erschallen die vor raffinierten Feinheiten strotzenden Kompositionen variantenreicher. Letztlich haben Diabulus In Musica einfach alles, was sie zu bieten haben, noch opulenter ausgebreitet. Sängerin Zuberoa Aznárez und ihre Musiker warten mit gesteigerter Gesamthärte auf, was in Verbindung mit der orchestral üppigen Pracht des atemberaubend zahlreich facettierten Werkes für höchst markante Hörfreuden bei mir sorgen kann. Ausgelebte Leidenschaft für aufwühlende Passagen spielt eine große Rolle bei dieser feierlich und majestätisch strahlenden Vorstellung, was erhebenden Momenten freie Bahn schafft. Wonnige Ethno-Elemente mit Gänsehautgarantie werden reizend dezent verwendet, löblich clever akzentuiert. Ein gigantisch niveauvolles, wunderbar operettenhaftes Symphonic Metal-Spektakel von enormer musikkultureller Größe, welches verwöhnte Gourmets und Genießer mühelos für sich gewinnen kann. Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2014.



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