CD-Rezension / Review / Kritik

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Blutengel

„Black Symphonies“
(Out Of Line/Rough Trade)
Nach der Gothic Meets Classic-Erfahrung und der Kammerensemble-Tour Ende 2013 war es für Blutengel ein logischer Schritt, den eigenen Klassiksound auf CD zu bannen. Wie schön, dass dabei nicht gespart, sondern konsequent auf Bombast gesetzt wurde, sodass sich „Black Symphonies“ wirklich hören lassen kann. Es wurden zwölf Stücke bearbeitet, die in sich schon eine lohnende Klassik-Struktur erkennen ließen. „Soultaker“, „Behind The Mirror“ und auch „Reich mir die Hand“ werden sicherlich die Fans begeistern. Auch die symphonischen Versionen von „Die Zeit“ und dem zeitlos schönen „Seelenschmerz“ sind wahrlich gelungen und Chris Pohl beweist einmal mehr großes Fingerspitzengefühl, die eigene Arbeit gekonnt in Szene zu setzen. Bandkopf Chris und Bandgespielin Ulrike Goldmann haben in Sachen Gesangsleistungen richtig rangeklotzt und diese dem neuen Sound angepasst. Ob nun als Deluxe Variante mit einer Bonus-Live-DVD, die eine Auswahl der Highlights des legendären Konzerts im Gewandhaus Leipzig 2012 enthält, oder die streng limitierte Box, die als edle schwarze Holzkassette mit Golddruck und zahlreichen Extras wie u.a. einem exklusiven T-Shirt oder einer handnummerierten und von der Band handsignierten Replik der Original-Partitur von „Reich mir die Hand“ daherkommt - „Black Symphonies“ eröffnet einen neuen und sehr intimen Blick auf den erfolgreichen Dark Pop Act aus Berlin.
Medusa

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2014.


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