CD-Rezension / Review / Kritik

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the beauty of gemina ghost prayers

The Beauty Of Gemina
„Ghost Prayers”
(NoCut/SPV)
Auf „Ghost Prayers“, dem sechsten Album von The Beauty Of Gemina, wird der Sound der letzten beiden Alben konsequent weiterentwickelt, was auch außerhalb der Szene durchaus auf Anerkennung stoßen dürfte. Gothic Rock mit Alternative-, Blues- und Folk-Einflüssen, garniert mit Synthieklängen. Wie schon bei „Iscariot Blues“ begonnen, wird auch auf „Ghost Prayers“ der akustischen Gitarre mehr Raum gewährt, was einzelne Songs wie beispielsweise die Singleauskopplung „Mariannah“ Indie-folkig klingen lässt. Geblieben sind die hypnotischen, sich wiederholenden Elemente, die schon immer typisch waren für The Beauty Of Gemina. Auch ganz klassisch wavige Songs wie „Hundred Lies“ sind auf dem neuen Album enthalten. Die Texte triefen vor Verzweiflung, während die Musik so gar nicht depressiv, sondern vielmehr hoffnungsfroh und voller Energie daherkommt. „Ghost Prayers“ ist abwechslungsreich, kraftvoll, rockig und noch vieles mehr. Keine Abkehr vom Altbewährtem, aber auch kein Stillstand. Wieder einmal beweist Mastermind Michael Sele seine überbordende Kreativität, die keine Genregrenzen kennt.
Karin Hoog

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2014.


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