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in extremo quid pro quo

In Extremo „Quid Pro Quo“

(Vertigo Berlin/Universal)
Beim Pre-Listening in den Principal Studios im Münsterland war es durch das Geraune der Gäste spürbar, dass den sieben Mannen von In Extremo ein wirklich mitreißendes Album gelungen ist. Schon der Opener „Störtebeker“ ist ein halsbrecherischer Feger in bester In Extremo-Manier: kraftvoll rockig und mit geschmackvoll platzierten Mittelalterklängen. Von Frontmann Michael Rhein als absoluter Festivalfeiersong eingeschätzt, überzeugt „Störtebeker“ auch textlich mit einer Räuberphilosophie, die In Extremos Gerechtigkeitssinn und Erdung gut zusammenfasst. Mit „Roter Stern“ und „Schwarzer Rabe“ verbeugen sich die sieben Mannsbilder erstmals auch musikalisch tief und ehrlich vor ihren russischen Fans. Bei „Schwarzer Rabe“ singt Das Letzte Einhorn auf Russisch, was nicht der einzige Song ist, der auf „Quid Pro Quo“ in exotisch klingender Sprache realisiert wurde. Mit „Pikse Palve“, einem estnischen Donnergebet, und „Dacw `Nghariad“ auf Walisisch fanden zwei weitere Mittelalter-Highlights ihren Weg auf den neuen Silberling. Beim Titelsong „Quid Pro Quo“ und auch „Flaschenteufel“ lassen es In Extremo dann wieder richtig rockig krachen. Für letzteren liehen Marcus Bischoff und Alexander Dietz von Heaven Shall Burn ihre Stimmen für ein ordentliches Growlgewitter. Als der wohl intensivste Song mit Gänsehautfaktor dürfte „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ einzuschätzen sein, denn der Kontrast zwischen zerbrechlichen Kinderstimmen und der wütend heulenden Fliegeralarmsirene verursacht erhöhten Pulsschlag und ein Kopfschütteln über die verblendete Kampfbereitschaft Jugendlicher zu Kriegszeiten. Mit „Moonshiner“ ist eine kleine Atempause mit balladesken Elementen zu finden. Abwechslung ist auf „Quid Pro Quo“ durchweg Programm. Doch die Nummer, die In Extremo wohl in den nächsten Jahren eng begleiten dürfte, ist „Sternhagelvoll“, in der die Band augenzwinkernd vom großen Durst erzählt. Hier werden sich die Menschen schunkelnd in den Armen liegen und der Band lachend zuprosten! In Extremos neues Album wird es in verschiedenen Editionen für Geschmäcker je nach Verrücktheitsgrad der Fans geben. Insgesamt mit deutlich mehr Marktmusik-Elementen und trotzdem auf den Punkt rockig und im Jetzt verwurzelt, platzieren sich In Extremo mit dem neuen Silberling rund ums Geben und Nehmen selbstbewusst an der Spitze handgemachter Musik Made In Germany.
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