Drucken
lacrimosa hoffnung

Lacrimosa
„Hoffnung“
(Hall Of Sermon/Sony)
Der Clown einmal ganz nah. Das Coverartwork zum zwölften Album von Lacrimosa deutet es an, mit „Hoffnung“ gelangen die Hörer so nah an den Kern des Schaffens von Tilo Wolff, wie das nur eben möglich ist. Hauchzarte Streicher und Bläser, donnernde E-Gitarrenwände, bombastische Orchesterpassagen oder treibende Schlagzeugattacken, vom genialen Opener „Mondfeuer“ über das Mittelstück „Der Kelch der Hoffnung“ bis zu „Apeiron“, die musikalische Spannweite ist gewaltig. Licht und Schatten, Wärme und Kälte, die Reihe der Gegensatzpaare ließe sich beliebig fortsetzen. Jeder Titel zelebriert all jene Zutaten, die über 25 Jahre den Fans ans Herz gewachsen sind. Tilo selbst legt wie stets seine ganze Energie in jedes Wort und liefert damit innerhalb der epischen Kompositionen wichtige Bezugspunkte. In seiner Bedingungslosigkeit, die Elemente Rock und Orchester zusammenzuführen, geht „Hoffnung“ weiter als je zuvor und setzt damit einen neuen Meilenstein in Sachen Symphonic Gothic Metal. Eine Produktion, an der sich noch viele messen lassen müssen.
Peter Heymann

Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button
Sunday the 30th.
2016 Sonic Seducer Magazin

©