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krayenzeit auf dunklen schwingen

Krayenzeit
„Auf dunklen Schwingen“
(Oblivion/SPV)
Mit ihrem Debüt „Auf dunklen Schwingen“ legen Krayenzeit ein mitreißendes Album vor, das eine ganze Zahl richtig fett rockender Songs offenbart. Mit viel Fingerspitzengefühl für Atmosphäre und Tanzbarkeit lässt die Band um Sänger Markus Engel so manch tragische Geschichte rund um Mann und Frau auferstehen und entführt auf sprachlich ausgefeiltem Niveau in ihre Welt. Ob harte Gitarrenriffs wie bei „Nachtvogel“ oder „Himmlische Heere“ oder eher balladeske Momente wie bei „Vogelfrey“ und „Verschenkt“ – Engels Stimme dominiert die Songs auf wohltuende Weise und verleiht ihnen im Zusammenspiel mit der facettenreichen Bandbreite des Songwritings eine Handschrift, die sich auf Albumlänge deutlich von den Folk-Rock-Acts wie Schandmaul oder auch Saltatio Mortis abhebt. Jeder Song ein abenteuerliches Universum, jede Note eine Aufforderung zum Tanz – meine persönlichen Favoriten sind das exotisch anmutende „Wüstenregen“ und das hoch explosive „Krayenzeit“, das die Marschrichtung dieser sympathischen Band anzeigt: ganz nach oben. Mit dunklen Schwingen.
Medusa
VIDEOCLIP:




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