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2014-loreena mckennitt journey

Loreena McKennitt
„The Journey So Far - The Best Of“
(Quinlan Road/Edel)
Es gibt sicherlich aufregendere Veröffentlichungen als eine Best Of. Doch nach 30 Jahren steiler Karriere und zahllosen Erfolgen, sei Loreena McKennitt eine Zusammenstellung ihrer Hits mehr als gegönnt. Wo andere Musiker und Labels im Fünfjahre-Turnus die besten Stücke kompilieren, hielt sich die Kanadierin bislang vornehm zurück. Die Kelten-Alben, jene Mammut-Projekte zwischen musikalischem Reisetagebuch, historischer Forschung und interkulturellem Happening, bilden den Schwerpunkt der zwölf Stücke, die McKennitt für „The Journey So Far“ ausgewählt hat. Es sind überwiegend ihre Pophits, sofern man davon im weltmusikalischen Kontext sprechen kann: „The Mummer’s Dance“, „The Lady Of Shalott“, „Penelope’s Song“ oder „Dante’s Prayer“. Atmosphärisch aufgeladene Stücke mit großen Melodiebögen und ausladenden Arrangements. Langjährige Fans finden in der Rückschau natürlich nichts Neues - es sei denn, sie greifen zur Deluxe Edition mit dem Mitschnitt der „Midsummer Night’s Tour“. Doch Neulinge, die sich mit dem Schaffen McKennitts vertraut machen wollen, bekommen mit „The Journey So Far“, das anders als so viele Best Ofs ohne einen neuen Song auskommt, eine eindrucksvolle Basis. Von dort aus kann man prima tiefere Wege einschlagen. Die Reise McKennitts geht auf jeden Fall weiter.
Torsten Schäfer


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