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CD-Rezension / Review / Kritik

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septic flesh ophidian wheel

Septic Flesh
„Ophidian Wheel“
(Season Of Mist/Soulfood)
Original 1997 veröffentlicht, zählten die griechischen Atmospheric Death Metal-Vorreiter mit diesem Album zum originellsten und besten, was die Szene der Härtesten zu jener Zeit überhaupt herzugeben hatte. Nach dem 1994er Debütalbum „Mystic Places Of Dawn“ und dem ein Jahr später auf den Markt gebrachten „Esoptron“ ist nun also die Wiederveröffentlichung von „Ophidian Wheel“ an der Reihe. Neben den originären elf Stücken wurden drei zusätzliche Tracks mit dazu gepackt, und zwar der Titelsong sowie „Phallic Litanies“ und „On The Topmost Step Of The Earth“ in jeweils bislang unveröffentlichten alternativen Versionen. Für diesen Release machten sich Bandboss, Bassist und Growl-Kehle Spiros ‚Seth‘ Antoniou erstmals so richtig dran, ihr monolithisches Todesblei experimenteller zu gießen. So inkludierten die hellenischen Genrevisionäre diverse Gothic Metal-Elemente in ihre immens tragödienhafte Untergangsmusik, beeinflusst vom damalig völlig innovativen Boom, welchen Paradise Lost mit „Gothic“ erstmals breitenwirksam lostraten. Mitsamt wunderbar anmutigen Soprangesängen von Natalie Rassoulis und einer betörenden Geschicklichkeit im Einflechten von gefährlich verzehrenden Melodielinien kann ich mir die weitgehend zeitlosen Songs des nicht eben wenig kultigen Drehers auch heute noch hervorragend anhören. Die Stücke wurden neu gemastert, wobei mir das vielfach inspirierende originale Frontcoverartwork wirklich um Längen besser zusagt als die billig aussehende aktuelle Anatomiegrafik. Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

Sunday the 17th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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