CD-Rezension / Review / Kritik

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Xenturion Prime Humanity Plus CD Cover

Xenturion Prime „Humanity Plus”

(Progress Productions)
Bis 2013 hießen Xenturion Prime noch Code 64 und machten unter diesem Namen herzallerliebsten Future-Pop. Mit der Umbenennung änderte sich aber einiges: Die Themen wurden interstellarer und die Musik nicht unbedingt besser. PowerSynth nennen die inzwischen zum Trio aufgestockten Schweden ihren Stil und drücken in ihren Songs entsprechend aufs Tempo. Was ihrem Zweitling „Humanity Plus” dabei immerhin noch zu Gute kommt, ist die Aufteilung in Instrumentalstücke und „richtige“ Songs. Denn während letztere ziemlich austauschbar von einem bpm-Rekord zum nächsten hetzen, stellen die vier Instrumentals („Artifact I-IV“) einen angenehmen Kontrapunkt dar. Welcher nicht nur jeweils zum dringend benötigten Verschnaufen einlädt, sondern auch die offenbar ebenfalls sehr ausgeprägte und vor allem bestens entwickelte sphärische Seite von Xenturion Prime zu Tage fördert. Nahezu jeder der vier Tracks könnte es in einen Sci-Fi-Blockbuster schaffen, ohne dort unangenehm aufzufallen. Was auf die übrigen acht – und damit die Mehrzahl der Lieder auf „Humanity Plus“ leider nicht zutrifft.
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2017.
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2017 Sonic Seducer Magazin

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