CD-Rezension / Review / Kritik

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Laura Schen Metamorphosis CD Cover

Laura Schen „Metamorphosis“

(Bandcamp)
Es sind kaum Informationen über vorliegende Künstlerin zu finden. Das ist kein Promo-Gag oder künstliches Geheimnis - Es scheint einfach so zu sein, dass die Berlinerin, die Texte, Musik, Produktion, Label ganz im Alleingang erledigt, es einfach liebt, Musik zu machen und der Rest drum herum keine große Rolle für sie spielt. Für den einzelnen Hörer ist das natürlich schön, für den kommerziellen Erfolg der Musik tödlich. Das, was sie karg als „Alternative Experimental Electroclash Synthwave Berlin“ umschreibt, verdient trotzdem Aufmerksamkeit. Denn auch das dritte Album nach dem Debüt „Happy Island“ bietet unterkühlten, fast steril anmutenden Synthiesound mit dunklem Frauengesang, der stetig zwischen Nico und Ian Curtis pendelt. Ein gemeinsames Projekt von DIVE und Lebanon Hanover könnte so klingen. Naja, vielleicht.

Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2017.
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Tuesday the 19th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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