CD-Rezension / Review / Kritik

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omnia earth warrior
Omnia

„Earth Warrior“
(Banshee Records/Alive)
Ein Album, dessen erster Song „Weltschmerz“ lautet - wären nicht die Holländer von Omnia Urheber dieses Piano-Instrumentals, könnte man sich leicht in einer Schwermut getränkten Umgebung wähnen. Mit der Reggae-Nummer „Earth Warrior“ und dem von hypnotisierenden Chören und Didgeridoo geprägten „Babu Bawu“ verfliegt jedoch alle Melancholie schnell und das neue Werk der Pagan-Folk-Formation entfaltet seine ganze Bandbreite. Vom Balkan bis nach Irland, vom Bluegrass und Country amerikanischer Südstaaten bis hin zur Neo-Klassik. Steve, Jenny & Kollegen erwecken ein ganzes Klanguniversum zum Leben. Ihre Heimat ist die ganze Welt, und noch nie wurde dies so deutlich wie auf dem Nachfolger des ebenfalls schon sehr breit gefächerten „Wolf Love“. Besonderen Wert legten Omnia für ihre aktuelle Produktion darauf, dass die einzelnen Instrumente voll zur Gelten kommen und ein rauer, ursprünglicher Charme den Liedern zu noch mehr Liveatmosphäre verhilft. Anstelle von aalglattem Einheitsbrei überzeugen Folk-Klänge voller Individualität. Ein echtes Unikat!
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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