CD-Rezension / Review / Kritik

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hanne klosto stillness and panic

Hanne Kolsto
„Stillness And Panic“
(Jansen Plateproduksjon/Broken Silence)
Dass es in Norwegen ausgezeichnete Musiker gibt, ist wahrlich keine bahnbrechend neue Erkenntnis. Hanne Kolsto befindet sich mit ihrem dritten Album „Stillness And Panic“ somit in ausgezeichneter Gesellschaft. 2012 mit dem Solodebüt „Riot Break“ gestartet, liefert das nun vorliegende dritte Werk eine perfekte Fortführung ihres Schaffens im Electronica-Pop-Bereich. Verfeinert wird die locker und leicht aufgebaute Grundstruktur einerseits durch Marching-Band-Instrumente, die für zusätzlichen Schwung sorgen, andererseits durch Pianoklänge, die ruhige Momente entstehen lassen. Ein besonderes Highlight stellt „Don’t Remember I Forgot You“ dar, dessen Verspieltheit und Eingängigkeit alles in sich vereint, was gute Pop-Musik ausmachen sollte. Abwechslungsreich und entspannt fallen auch die restlichen Tracks aus. Im Zentrum der Arrangements steht stets die wunderschöne Stimme Kolstos. Sehr positiv wirkt zudem der Verzicht auf zu dichte Klanglandschaften, so dass jede musikalische Idee genügend Raum bekommt, um sich zu entfalten. Einfach zauberhaft.
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

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