CD-Rezension / Review / Kritik

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Grand Mal X Darkness CD Cover

Grand Mal X „Darkness”

(Ant-Zen)
Es war Michael Idehall, der Grand Mal X einem erweitertem Hörerkreis zugänglich machte. Nachdem er sich mit einigen Tapes einen Namen im Untergrund gemacht hatte, steuerte er zu Michael Idehalls „Solar Symmetries”-Album auf Ant-Zen einen Remix bei. Seine erste CD-Veröffentlichung hat das Potential, den einen oder anderen Szenehit abzuwerfen – was nicht zuletzt darin begründet liegt, dass „Darkness“ sich gar nicht so sehr auf eine einzelne Szene festlegen will. Die musikalischen Einflüsse reichen von Coil und Suicide zu Bathory und Afrika Bambaataa. Eine Kombination, die 2018 zwar immer noch nicht alltäglich, aber längst nicht mehr vollkommen abwegig ist. Und die es ganz nebenbei ermöglicht, unterschwellig verdammt catchy Elemente in die Tracks einzuschmuggeln. Perfider Plan, der im Hipster-Club genauso aufgeht wie im Ohrensessel vor der heimischen HiFi-Anlage.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2018.
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Thursday the 19th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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