CD-Rezension / Review / Kritik

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Hollywood Undead V CD Cover

Hollywood Undead „V“

(BMG Rights/Warner)
Wenn man die maskierten Musiker von Hollywood Undead das erste Mal sieht, könnte man rabiate Musik in der Tradition von Slipknot vermuten. Doch mitnichten. Die fünf Musiker aus Hollywood mischen – ähnlich wie beispielsweise Linkin Park – Rock, Nu Metal, HipHop und diesmal noch deutlichere Pop-Anleihen zu einem ebenso eigenständigen wie eingängigen Sound, der im Radio, auf Uni-Partys und im Stadion gleichermaßen funktioniert. Da treffen fette Gitarren auf synthetische Programmings, wuchtige Drums auf moderne Loops sowie rockige Reibeisengesänge auf samtweiche Pop-Vocals und geschmeidige Raps. Das Ganze wurde zeitgemäß und groß produziert und lässt anhand Stücken wie „California Dreaming“, „Whatever It Takes“ oder „Ghost Beach“ deutliches Hitpotenzial erkennen. Wer mit einer massentauglichen Ausrichtung keine Berührungsängste hat, Abwechslung schätzt und typisch amerikanisch klingende Musik mag, macht mit diesem Untoten-Trip nach Hollywood nichts verkehrt.
Sascha Blach

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2017.
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