CD-Rezension / Review / Kritik

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Helhorse Helhorse

Helhorse
„Helhorse“
(Spinefarm Records/Caroline)
Waren es in den Neunzigerjahren Bands wie D:A:D oder Dizzy Mizz Lizzy, die Musikfans auf der ganzen Welt auf unsere nördlichen Nachbarn schauen ließen, so sind es heutzutage vor allem Volbeat, die zum Synonym für dänische Rockmusik geworden sind. Außerdem gibt es nach wie vor einen aktiven Untergrund und fruchtbaren Nährboden für neue Bands: Helhorse sind eine davon. Stilistisch zwischen Alternative Rock und Sludge Metal angesiedelt, ist es die offensichtliche Mission der Dänen, Musik für Headbanger zu schreiben. Das gelingt höchst erfolgreich, denn vom Opener „Carry Your Own“ bis zum letzten Stück „No Fucks Given“ (Bonuspunkte für den Titel!) steckt das selbstbetitelte Album voller grandioser Riffs. Mit „Fortune Favours The Bold“ können Helhorse auch eine veritable Ballade vorweisen und sich somit als komplette Rockband zeigen. Der Sound ist adäquat dreckig und nicht zu stark auf Hochglanz poliert – ich gehe einmal davon aus, dass Helhorse live noch mehr Spaß machen als auf CD.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2016.


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