CD-Rezension / Review / Kritik

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ginger snap 5 snapped by you

Ginger Snap5
„Snapped By You“
(SkiQode/Audioglobe)
Bislang waren Ginger Snap5 ausschließlich ein Sampler-Phänomen. Erstmals aufgefallen auf Johan Van Roys „Noise Terror“-Compilation anno 2007 haben sie 2012 den zweiten Platz in unserem Battle Of The Bands erreicht. Stilistisch bewegt sich das Projekt des ukrainischen Ein-Mann-Unternehmers Romeo Soroka zwischen TBM und Club-Electro, wobei das markanteste Merkmal der Autotune-Einsatz ist, der sich durch das komplette Debütalbum „Snapped By You“ zieht. Im Jahr 2013 vielleicht nicht unbedingt das progressivste Stilmittel, durch ein solides Zusammenspiel von Sounds, Power, Songwriting und Arrangement machen Ginger Snap5 allerdings einiges wett. So hören sich die 13 Tracks angenehm hintereinander weg und zurück bleibt das Gefühl, die vergangene Stunde irgendwie gut unterhalten worden zu sein. Warum es Ginger Snap5 in den zehn Jahren seit der Bandgründung nur auf dieses eine Album bringen, das zudem mit allen bislang bekannten Tracks bestückt ist, steht auf einem anderen Blatt. Man kann aber sicher davon ausgehen, dass hier in der Vergangenheit die ein oder Chance vertan wurde.
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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