CD-Rezension / Review / Kritik

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Drifter Moonstones CD Cover

Drifter „Moonstones“

(IndiGoBoom)
Wenn das mal nicht eingängiger Dreampop ist: Das Duo Drifter aus Stockholm schafft es mit seinem Debüt „Moonstones“, die heiteren Seiten ihres Genres zu beleuchten. Dabei klingen die beiden manchmal so klar definiert wir die MaryOnettes und haben ähnlich gute Ideen, ohne die Zuckersüße ebenjener Landsmänner zu beschwören. Auch live wirkt die Show von Martin Sandström und Staffan John Sigvard eher minimalistisch, ein Mann an der Gitarre, der andere an Keyboards und Mikro. Sie schaffen es, hübsch oszilierende Sounds wie im über zehn Minuten langen „Brook Horse“ in eine ekstatische Hymne münden zu lassen. Der eigentliche Hit jedoch ist der eingängige Opener „Fever Dreams“ mit seinem klaren, leicht melancholisch-hüpfenden Gitarrenriff und dem hohen, schmachtenden Gesang. Beim WGT kann man sich dann von den Live-Qualitäten der beiden überzeugen, deren erster Gig außerhalb Schwedens dies sein dürfte.
Georg Howahl

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2018.
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Friday the 14th.
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