CD-Rezension / Review / Kritik

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Dimmu Borgir Eonian CD Cover

Dimmu Borgir „Eonian“

(Nuclear Blast/Warner)
Der Opener „The Unveiling“ wurde perfekt gewählt - mit ihm erschließt sich die wörtlich zu nehmende, monumentale Übergröße und visionäre Grenzenlosigkeit dieses Albums einfach prächtig optimal. „Interdimensional Summit“, vorab als Single veröffentlicht, macht schlüssig weiter - pompös orchestrierter, melodisch raffinierter und erhaben-epischer Black Metal der absoluten Superlative! Nach dem doch etwas zwiespältigen, 2010er „Abrahadabra“ dürfen sich die Fans der Norweger Dunkelkönige auf rundum fulminantes Material freuen. Material, dem nichts, aber auch gar nichts fehlt, wenn es darum geht, die Gestaltungsmöglichkeiten des nobel gehobenen Genres auszuloten. Dass die Kompositionen an sich aber auch allesamt noch so dermaßen oberoriginell, stimmig, zieltreffend und damit exzellent funktionell ausgefallen sind, ist für mich als Dimmu-Verehrer der allerersten Stunde als ein grandioser Glücksfall zu werten. Riffgewitter, Schlagzeugattacken, Basskanonaden, Chöre, Symphonien, Atmosphären, Melodien, Arrangements - alles vom Allerfeinsten, das überhaupt nur vorstellbar ist. „Eonian“ bietet die bislang großartigste Symbiose aus supermelodischem aber bissigem Black Metal, orchestraler Opulenz, cineastischem Gigantismus und theatralischer Pracht!
Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2018.
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Tuesday the 17th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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