CD-Rezension / Review / Kritik

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Eisfabrik Achtzehnhundertunderfroren CD Cover

Eisfabrik „Achtzehnhundertunderfroren”

(NoCut/SPV)
Die ersten Schneeflocken kommen ganz bestimmt und wenn sie eintreffen, kann man sich mit einer Tasse warmem Tee ans Fenster setzten, ihnen beim Fallen zuschauen und dem neuen Eisfabrik-Album lauschen. Perfekt für einen solchen Moment ist das auf dem Album befindliche „Zu den Sternen”, das mit eingängiger Melodieführung einen Hauch melancholischen Winterfeelings aufkommen lässt. In gewohntem Eisfabrik-Sound geht es weiter: „Hell Is Made Of Ice” schlägt etwas härtere elektronische Klänge an, ohne den Hörgenuss zu stören, und „Magical Winter” wird sich durch seinen einprägsamen Refrainpart zum neuen Live-Hit des Trios entwickeln. Eine dramatische Ballade mit Pianoteil hat „Achtzehnhundertunderfroren” auch zu bieten. „It’s Not Goodbye” sorgt für ein wenig Kuschelfaktor in der kalten Jahreszeit. Ruhig endet der Nachfolger von „Eisplanet” schließlich auch mit dem zwölften Track. „Die letzte Seefahrt” hinterlässt nach dem Lauschen eine melancholische Stimmung, die gleich nach der nächsten Tasse Tee greifen lässt.
Josie Leopold

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2016.
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