CD-Rezension / Review / Kritik

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Atrocity Masters Of Darkness EP CD Cover

Atrocity „Masters Of Darkness“ (EP)

(Massacre/Soulfood)
Vier gewaltig inszenierte Todesstahl-Nummern, mit welchen die neue Marschrichtung der verdienten Genrevorreiter stilsouverän eingehämmert wird. Die EP „Masters Of Darkness“ erfüllt ihre Aufgabe als stabile, routensichere Überbrückung zum kommenden, zweiten Teil der „Okkult“-Albumreihe. Musikalisch schöpfen Atrocity hier markant aus über 30 Jahren multipler Erfahrung, was der rundum gefestigte Vierer mit höchster Originalität in sagenhaft epischem, theatralisch üppigem Death Metal münden lässt. Quirlig tobende und Thrash-lastige, aber stets haargenau ineinander verzahnte Auf-Zack-Rhythmiken triumphieren dabei ebenso wie klassische Schwermetall-Elemente der alten Schule. Neben dem bombig tosenden Metal-Fundament stechen vor allem Hollywood-mäßige, epochal geschmetterte Großchöre hervor, die auf spannende Art an Monumentalfilme aus der US-Traumfabrik erinnern. Die findige Rezeptur überzeugt, das genauso facettenreich hauptvokalisierte Material macht dem Titelanspruch „Masters Of Darkness“ alle Ehre.
Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2017.
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