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Erstellt am Montag, 14. Juli 2014
dein shirt und dessen geschichte

Dein Shirt und dessen Geschichte: Mach mit bei der Aktion von Sonic Seducer und Spreadshirt und gewinne eine Shirt-Flatrate für ein Jahr!

Das kennt wohl jeder: Es ist Sommer, tolles Wetter und vor allem Festivalzeit! Und was gibt es dort neben Musik, guter Stimmung und Gleichgesinnter? Natürlich Festival- und Bandshirts oder generell mit besonderer Sorgfalt gewählte Outfits! Und obwohl wahrscheinlich jeder von Euch etliche davon im Schrank hat, ist darunter vielleicht das eine Shirt. Meistens verbunden mit einem ganz besonderen Festivalerlebnis, einem Autogramm des Lieblingskünstlers oder der Entdeckung eines ganz persönlichen musikalischen Highlights.

Da versteht es sich fast von selbst, dass genau dieses T–Shirt immer wieder rausgekramt und angezogen wird und so ganz schön viel von eigenen Live-Erlebnissen sammelt. Und genau diese T-Shirts und die dahinter stehenden Geschichten suchen wir. Schickt uns Bilder mit Euren ganz persönlichen Lieblingsshirts, den dazugehörigen Geschichten und erzählt uns, warum Euch dieses Stück Stoff heilig ist.

Dem Gewinner winken innerhalb eines Jahres zwölf kostenlose T-Shirts von spreadshirt.de, eine einmalige Chance, wenn man bedenkt, was ein neues T-Shirt sonst schon mal so kostet… Und vielleicht findest Du ja bei der Gelegenheit auch dein neues Lieblingsshirt? Wir freuen uns auf Bilder und Storys, die uns bis spätestens 28.07.2014 unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreicht haben müssen.

Die besten Einsendungen veröffentlichten wir auf diesen Seiten und bei Facebook.


UPDATE 27.08.2014:

Gewinner

Markus:
 
Wie ihr richtig schreibt, habe auch ich etliche T-Shirts meiner Lieblingsbands von verschiedendsten Konzerten, Festivals und Szene-Läden im Kleiderschrank, und zu jedem könnte ich eine oder mehrere Geschichten erzählen. Aber da gibt es tatsächlich das eine besondere… eines der ersten, die ich überhaupt gekauft habe. Es existiert noch immer und wird immer wieder aufgetragen – auch nach einem Vierteljahrhundert.
 
Es muss 1988 oder 1989 gewesen sein auf der Breite Straße in Köln. Ein Laden mit Gothic-Klamotten aus England, damals noch etwas ganz Besonderes, mit Pikes, Creepers, Band-T-Shirts, alles was, das Waver-Herz begehrte. Den Laden, er hieß „Gypsy Queen“ oder so ähnlich, gibt es längst nicht mehr, auch nicht das „Boys Don’t Cry“-T-Shirt, das ich mir in der Frühzeit meines Szenelebens dort zulegte – wohl aber das gleichzeitig erworbene T-Shirt von Alien Sex Fiend! Nach etlichen Waschgängen ist die Farbe inzwischen shirt markuseher dunkelgrau als schwarz, aber die weißen Gesichter blicken immer noch gruselig daraus hervor, auch wenn zwei Bandmitglieder ASF schon seit Ewigkeiten verlassen haben. Irgendwann saß das T-Shirt auch nicht mehr am Körper, sondern hing nur noch, und die Ärmel baumelten so schlaff herab wie die besten Stücke von Chris Pohl und Tilo Wolff. Die habe ich dann irgendwann abgeschnitten, also die Ärmel, und flugs wurde das T-Shirt zum Muskel-Shirt (um meine nicht vorhandenen Muckis zu zeigen) und eignete sich auch hervorragend zum Überziehen über ein Longsleeve – so getragen zuletzt auf dem Amphi-Festival in Köln (siehe Bild).
 
Alte, abgetragene, fast zerfallene, zerrissene Klamotten haben ja gerade die Schönheit, welche die D-Ring-besetze Gotik-Industrieware nicht hat. Oder wie es das Zitat einer Ur-Szenegängerin, zu lesen neben ihrer Robe in einer Vitrine im Stadtmuseum (!) von Brighton/Südengland, ausdrückte: „Ich wollte aussehen wie etwas, das schon eine Weile herumgehangen hat.“ Inzwischen begleitet mich das Shirt (das jetzt eher wie ein Viereck als wie ein T aussieht) schon über 25 Jahre, von den ersten Szenejahren über einige Jahre der Abstinenz bis zu der großartigen Wiedergeburt guter Wave-, Post-Punk- und Gothic-Musik im neuen Jahrtausend. Es hat alle Umzüge überstanden, es hat wie die Band, die es zeigt, allen fragwürdigen Szenetendenzen ironisch entgegengegrinst und wird seinen Weg weiter gehen – den nächsten Schritt wahrscheinlich beim ASF-Konzert im September in Köln.


Einige weitere Einsendungen:

Claudia:

Ich würde von mir selber behaupten, dass ich sehr viele T-Shirts habe. Der Großteil davon Bandshirts, die mich immer an ein besonders Konzert oder eine großartige Begegnung erinnern. Und unter all diesen Reliquien vergangener Konzerte – die im Übrigen täglich im Einsatz sind – findet sich dieses eine Shirt. DAS Shirt. Der Heilige Gral der Konzert- & Festivalshirt-Sammler: ein echtes Artist-Shirt!
Es erzählt von einem unvergesslichen Erlebnishirt claudias, welches sicher nicht viele Menschen erleben dürfen. Es erzählt die Geschichte, wie ich auf dem Mera Luna singen durfte.

Im Frühjahr 2009 las ich in einem Gothicforum ein interessantes Gesuch in der Rubrik Kleinanzeigen: die Band „Untoten“ suchte Backgroundgirls für Ihre Show auf dem Mera Luna Festival. Ohne mir große Hoffnungen zu machen, am Ende wirklich dabei sein zu können, bewarb ich mich. Und knapp 3 Wochen später bekam ich eine Einladung zu einem Casting – bei Greta höchstpersönlich in ihrem Apartment in Leipzig. Und wie es der Zufall wollte, stimmte die Chemie und ich wurde auserwählt. Nach ein paar Proben war es dann auch schon so weit und der große Tag stand bevor.

Wenn ich meine Augen schließe, kann ich mich noch genau daran erinnern, wie wir den Backstage betreten haben. Für mich war es das erste Mal, dass ich aktiver Teil einer solchen Großveranstaltung war. Und es war phänomenal – neben dem Außenbereich gab es einen riesigen Hangar, indem Künstlergarderoben und Catering untergebracht waren.  Das Buffet, welches den Künstlern zur Verfügung stand, kam dem eines 5 Sterne Hotels gleich. Es gab alles. Wirklich alles. Ob Obst, Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, warmes Essen, kaltes Essen, Kuchen, Schokolade – an alles war gedacht.

Nach dem Essen war es dann auch schon soweit – ich sollte nun tatsächlich gemeinsam mit den Untoten die Bühne im  brechend vollen Hangar betreten. Kaum betraten wir die Bühne, fingen die rund 5.000 Leute an zu applaudieren und zu jubeln. Mir war natürlich klar, dass die das sicher nicht wegen mir tun, aber dennoch war das Feeling gigantisch. Wir haben rund 45 Min. gespielt und es hat irre viel Spaß gemacht.

Nach dem Konzert bekam dann jeder Künstler ein T-Shirt geschenkt – so auch ich. Und seit diesem Tag ist es eines meiner am besten behütetsten Heiligtümer vergangener Konzerte.


Sandra & Andreas:

Wir sind alt. Na ja, zumindest dachte ich mit zwanzig, mit vierzig wäre man alt. Und wir mögen Gothic-Rock. Das Zeug mit den Gitarren. Eine unserer Lieblingsbands sind Mephisto Walz. Das erste Mal habe ich die Band im Zwischenfall gesehen. Irgendwann Anfang der neunziger, als die Band in Deutschland gestrandet war. Nach dem Konzert bekam sich Bari shirt sandra andreasBari mit der Sängerin in die Haare. Das war wirklich krass, oder wie Alex damals meinte: 'Künstler halt'.
 
2002 kamen sie zu den Herbstnächten in Rabenstein. Das Beste aller Festivalls. Gibts auch schon lange nicht mehr. Am ersten Abend saß Bari Bari am Stand von Dark Dimensions. Und er war auch nicht jünger geworden. Ich muss wirklich merkwürdig geschaut haben. Die Sängerin von Diva Destruktion hat sich halb tot gelacht. War ein wirklich schöner Abend.
 
Am nächsten Tag hatte ich mein Mephisto Walz T-Shirt an und als uns die Band entgegenkam, meinte ich zu meiner Freundin: 'Ob die sich wohl mit mir fotografieren lassen?' Mit dem Fotoapparat, nicht mit dem Handy. Die Filme hat man zum entwickeln gebracht und...na was solls.
Bari Bari sah mein T-Shirt, begann übers ganze Gesicht zu stahlen, kam zu uns und fragte, ob er ein Bild  mit uns machen könne. Ich war so verwirrt, das wir dann gar kein Foto für uns gemacht haben, aber was solls. Tolles Konzert, schöne Erinnerung und eine Geschichte, die ich oft erzähle, wenn ich das T-Shirt anhabe.
 
Und ich habe es häufig an.
 
Ich könnte euch aber auch davon erzählen wie meine Frau ihr Reptyle T-Shirt anhatte und dieser Typ zu seinem Kumpel meinte, er solle ein Bier holen. Er wolle die Show sehen. So alt ist 40 vielleicht doch nicht.
 

Graeme:

ch war 2012 zum ersten mal auf dem M´era Luna. Ich (42) war ein viertel Jahr vorher neu mit meiner jetzigen Verlobten zusammen gekommen. Sie fährt seit über 10 Jahren jedes Jahr shirt graemedorthin und brauchte nicht lange um mich davon zu überzeugen mit zukommen. Es war das erste Festival meines Lebens (und ich bin ja schon etwas aus dem ersten Mal Alter raus ;-) ) und war so happy und beeindruckt. Ich fühlte mich sofort wie zu Hause. Die Leute, die Musik, welche ich schon seit den 80ern hörte (ich bin Schotte und bei uns in Groß Britannien fing die Gothicszene  ja etwas früher an ;-) ), es war einfach perfekt!! Dazu kam noch, dass es wie gesagt das erste Festival Wochenende mit meiner Freundin hatte, wo ich niemals gedacht hätte nach meinen ehemaligen Beziehungen, das mir so was noch mal passieren sollte.
Leider hatte das Luna auch Schattenseiten, meine Freundin war damals sehr krank aber das wussten wir nicht. Sie hatte eine akute Magenschleimhautentzündung und stand kurz vor einem Geschwür. Dazu hatte sie schon (ohne das wir es ahnten) und keiner weiß wie lange, einen Blutdruck von 140 zu 170. Dadurch war das Wochenende für sie natürlich anstrengend und für mich dadurch auch, weil ich ihr ja beigestanden habe. Das hat uns wohl auch mehr zusammen geschweißt, weshalb ich beschlossen habe diese Frau nächstes Jahr zu heiraten :-).
Naja zumindest trugen viele Kumpels von ihr (und nach dem Luna auch von mir ;-) ) genau dieses T-Shirt von 2011 und ich verliebte mich sofort!! Ausserdem, dadurch das es alle trugen an meinem ersten aussergewöhnlichen M´era Luna wird mein erstes Luna für immer für mich mit diesem T-Shirt verbunden bleiben :-)
Jetzt brauche ich nur noch die passende Spinnen-Kapu-jacke, mal sehn ob ich die noch irgendwo auftreiben kann, dann ist mein Glück komplett :-D


shirt selinaSelina:

Dieses Shirt ist mir sehr wichtig, da ich es trug, als ich im letzten Jahr das erste Mal zusammen mit meiner Freundin beim Agonoize-Konzert war. Wir standen in der ersten Reihe und durften beim Song "Gottlos" den Refrain in das Mikrofon von Chris singen.
Nach dem Konzert durften wir noch ein Foto mit ihm machen. Das war unvergesslich.,

Der zweite Grund warum mir dieses Shirt so viel bedeutet: Ich habe es getragen, als ich meine Freundin das erste Mal am Bahnhof abgeholt habe. Diesen Tag werde ich nie vergessen.


Wir danken allen Leserinnen und Lesern, die uns an ihren Stories teilhaben ließen und bitten um Verständnis, dass nicht alle veröffentlicht werden können.



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Monday the 25th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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