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faun luna

Faun
„Luna“
(We Love Music/Universal)
Back to the roots oder doch Augen auf und geradewegs in die Zukunft - Für Faun steht mit dem Nachfolger zum vielfach kritisierten, aber sehr erfolgreichen „Von den Elben“ viel auf dem Spiel. So ganz entscheiden konnten sich Oliver Pade und seine Kollegen bei „Luna“ offenbar nicht. Einerseits konzentrierte sich die Münchner Formation sehr viel klarer auf ihre Stärken und ließ sich musikalisch und textlich fürs Songwriting nicht mehr die Zügel aus der Hand nehmen. Andererseits blitzt beispielsweise im Hang, die Lieder durch den Einsatz von Chören aufzufüllen, oder bei der Auswahl der recht einfach gestrickten Single „Walpurgisnacht“ die Annäherung an einen popmusikalischen Mainstream weiterhin klar hindurch. Positiv fällt auf, dass Katja Moslehners allzu klare und auswechselbare Stimme etwas in den Hintergrund getreten ist und dafür beispielsweise bei „Blaue Stunde“ ihr Kollege Stephan Groth den von ihm verfassten Text gleich selbst vorträgt. Höhepunkte der Produktion sind das raue „Hekate“ und das zauberhaft und hypnotisch dargebotene „Hymne der Nacht“, während die erwähnte Single und „Buntes Volk“, eine Kooperation mit Michael Rhein von In Extremo“, unter dem Durchschnitt bleiben.
Peter Heymann

VIDEOCLIP ZU "WALPUGRISNACHT":




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