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Funker Vogt

Funker Vogt „Wastelands“

(Repo Records/Al!ve)
Funker Vogt ist Funker Vogt ist Funker Vogt. Lange Jahre wäre es ein Leichtes gewesen, neue Alben aus dem Hamelner Lager 2 mit dieser Beschreibung abzutun. Doch längst ist die Sache diffiziler: Mit dem Einstieg von Tausendsassa Chris L. hat sich neben dem optischen auch das tonale Erscheinungsbild der Band verändert. Sicher, Bandgründer Gerrit Thomas ist nach wie vor derjenige, der die Beats baut – und das beschert „Wastelands“ folgerichtig seinen ausdrücklichen Wiedererkennungswert. Am Mikro ist dafür deutlich mehr Varianz zu vermelden als in früheren Zeiten, als die Distortion nahezu durchgängig auf maximal eingestellt war. Mit „Ikarus“ und „Desperado“ zu Beginn beispielsweise lösen sich Funker Vogt hörbar von diesem vertrauten Muster und lassen ihrem Fronter Raum zur stimmlichen Entfaltung, die die Vorabmaxi „Feel The Pain“ zart andeutete. Auf die Spitze treibt es das Trio in „Unter dem Radar“, das schon fast als Electropop-Nummer durchgeht. Fans des Vertrauten muss deswegen aber nicht bang werden: Unter den zwölf beziehungsweise 16 Tracks (limited edition) von „Wastelands“ findet sich immer noch ein gut sortiertes Arsenal hochexplosiver Electro-Granaten, wie sie Funker Vogt seit inzwischen über 20 Jahren auf die Clubs herniederregnen lassen.
Marc Urban




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Lest in unserer aktuellen Ausgabe 10-2018 das Interview von uns mit Gerrit Thomas und Chris L. von Funker Vogt, in welchem sie ausführlich über die Thematik und Hintergründe ihres neuen Albums sprechen.

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