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Erstellt am Mittwoch, 24. Mai 2017
schamanismus bei den germanen

Buchtipp: „Schamanismus bei den Germanen“ von Dr. Thomas Höffgen

Die Fähigkeit, sich in Ekstase zu versetzen und mit dem Übernatürlichen zu kommunizieren, ist – anders als manche es vermuten – keinesfalls schlichter Hokuspokus. „Wenn man heute das Wort Schamane oder Schamanismus hört, denkt man wahrscheinlich als erstes an irgendwelche exotischen Kulturen und fremdländischen Völker, die in den letzten Winkeln dieser Erde im Regenwald leben“, bringt Dr. Thomas Höffgen die Ansicht vieler Laien auf den Punkt.

Mit seinem Buch „Schamanismus bei den Germanen“ zeigt er hingegen auf, dass sich bereits die antiken Mittel- und Nordeuropäer derartiger Praktiken bedienten. Der Schamanismus ist demzufolge keinesfalls nur ein exotisches, sondern auch ein einheimisches Phänomen. Auf 140 Seiten vergleicht der Autor die germanischen Rituale und Mythen sowohl mit Erkenntnissen aus der Ur- und Frühgeschichte als auch mit den Verhaltensweisen neuzeitlicher Naturvölker.

Höffgen zeigt auf, an welchen Stellen nordische und germanische Bräuche schamanistischen Praktiken ähneln und belegt seine Thesen, indem er Quellen wie die Edda und die Ynglingasaga, das erste Kapitel Snorri Sturlusons berühmte Heimskringla, aufgreift.



Mehr über das ebenso unterhaltsam wie wissenschaftlich fundiert geschriebene Buch lest Ihr im großen Themenspecial in Sonic Seducer 06-2017 und der bereits in Ausgabe 04-2017 veröffentlichten Rezension. Weitere Informationen zu den Veröffentlichungen und zur Vita des Autors sind auf www.thomashoeffgen.de nachzulesen.


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Monday the 11th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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